Weittalspitze 2537m Überschreitung via Allmaier-Toni-Weg

Quelle: Alpenverein Braunau, Autor: Wolfgang Lauschensky

Weittalspitze von der Gamswiesenspitze
im Kerschbaumertal
Kerschbaumeralm-Schutzhaus
am Weg zum Zochenpass
Zochenpass
Kurz nach dem Zochenpaß beginnt der Ostkamm der Weittalspitze=Toni-Allmaier-Weg
am Zackengrat
Grataufschwung
Zackengrat
Abstieg in die Gipfelscharte
in der Scharte vor der Gipfelwand
in der Gipfelrinne C
senkrechter Aufschwung
Steigbuch
Felsspalt vor Gipfel
Blick zum Spitzkofel
Westflanke
Abstieg in der Rinne
Weittalspitze von der Kerschbaumer Alm
Garten des Kerschbaumeralm-Schutzhauses unter den Gamswiesenspitzen
Der zackige Ostgrat links, der steile Westflankenabstieg bis in die Schuttrinne ganz rechts

Die Tour

Mittelschwerer, etwas alpiner Klettersteig am Ostgrat der Weittalspitze.

Zur Überschreitung der Weittalspitze wird entweder aus dem Süden von Tuffbad über das Wildensendertal oder aus dem Norden über das Kerschbaumertal zum Zochenpass gewandert und am Ostgratklettersteig (BC) zum Gipfel gekraxelt. Abstieg über die Westflanke zum Weittalsattel.

Autorentipp

Der Madonnenklettersteig auf die Gr. Gamswiesenspitze geht sich auch noch am Nachmittag aus.

Übernachtung im Kerschbaumeralm-Schutzhaus -->Spitzkofel mit Abstieg über das Hallebachtal.

Info

Schwierigkeit
B/C
mittel
Aufstieg
1400 hm
Abstieg
1400 hm
Tiefster Punkt Klammbrückl
1088 m
Höchster Punkt Weittalspitze
2537 m
Dauer
8:00 h
Strecke
14,4 km

Details

Zustieg 1100 m
Wandhöhe 300 m
Kletterlänge 500 m
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Klammbrückl

Ziel

Weittalspitze

Weg

Zustieg : Vom Klammbrückl führt ein einfacher, guter Wanderweg in ca 2 Std. zur Kerschbaumeralm-Schutzhütte, von dort noch 1 Std südöstlich bis zum Einstieg am Zochenpass.

Routenverlauf: Der eher flache Zackengrat führt westwärts auf und ab zum Gipfelaufbau (Gehgelände auf erdig-sandigem, steilem Pfad und vereinzelt seilgesicherte Gratschrofen bis B). Kurz muss in die schmale Gipfelscharte abgestiegen werden. In die Gipfelwand steigt man von Nord recht steil nach links über glatte Platten und eine Rampe (BC). Eine steile Geröllrinne leitet zur Gratkante (C). Vor einer Felsausladung führt die plattige Gipfelrinne (kurz C) fast senkrecht in eine kleine Scharte nach rechts. Über Blöcke und kurze Felsstufen (BC) zu einem Spalt, der mit einem Spreizschritt überwunden wird. Kurz danach hinab in eine Scharte mit dem Wandbuch. Nach wenigen, steilen Klettermetern (BC) und einem weiteren Felsspalt (Spreizschritt) wird über einfache Schrofen schnell die Gipfelkuppe mit Kreuz erreicht.

Abstieg: Der Abstieg über die Westflanke ist steil und schottrig, gut markiert und führt dann rechts über ein enges, unangenehm steiles Nordschuttkar und Almwiesen zurück zum Kerschbaumeralm-Schutzhaus.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Lienz. Mit dem Bus 4441 bis Leisach-Gries (Galitzenklamm). Lang zu Fuß zum Ausgangspunkt.

Anfahrt

Über Lienz nach Leisach. 2 km danach zweigt der Forstweg links bis zum Klammbrückl ab.

Parken

Klammbrückl auf 1100m.

Weitere Informationen

Kerschbaumeralm-Schutzhaus: http://www.kerschbaumer-alm.com/

Ausrüstung

Einfache Klettersteigausrüstung, Helm

Sicherheitshinweise

Klettersteiggefahren.

Auf dem Weg entdecken

10€ Rabatt mit hey.bayern auf Outdooractive Pro und Pro+ sichern

Jetzt hier mehr erfahren oder gleich unseren Voucher Code nutzen um 10€ Rabatt zu erhalten (gültig bis 31.12.2021):

HEYOA10V