Stubacher Sonnblick Überschreitung über Karl-Fürst Hütte

Quelle: Alpenverein Sankt Pölten, Autor: Martin Drachsler

Parkplatz Felbertauern Nordportal
Blick ins Amertal
Amertaler See
Amertaler Scharte
Aufstieg Amertaler Scharte
Amertaler Scharte in Richtung Landeggkogel
Karl Fürst Hütte
am St. Pöltner Ostweg
Schlüsselstelle
Südanstieg Sonnblick
Stubacher Sonnblick
Abstieg in Richtung Rudolfhütte

Die Tour

Einsame und abwechslungsreiche 2-tägige Hochtour.

Wer abgeschiedene Berge abseits des Massentourismus sucht, findet hier noch ein schönes Stück alpine Natur. Der Aufstieg über das grüne Amertal führt zunächst zum wunderschön gelegenen Amertaler See. Ab hier geht es ins alpine Gelände hinauf. Der Blick auf Teufelsspitz, Hochgasser und den großen Landeggkogel geben ein tolles Panorama.

Am zweiten Tag lockt der Blick auf Sonnblick, Granatspitze und hinüber bis zum Großglockner.

Autorentipp

Einsame Hochtour mit abwechslungreichem Weg abseits der Massen

Info

Schwierigkeit
35°
PD
schwer
Aufstieg
1756 hm
Abstieg
1063 hm
Tiefster Punkt 1612 m
Höchster Punkt Stubacher Sonnblick
3088 m
Dauer
12:00 h
Strecke
13,3 km

Details

Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotential
Exposition
N
O
S
W

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Nordportal Felbertauerntunnel

Ziel

Enzingerboden

Weg

Vom Parkplatz des Nordportal geht es gemütlich in das Amertal. Man steigt rechtshaltend höher und gelangt auf gutem Weg bis zum Amertaler See. Ab hier merkt man, dass deutlich weniger Leute weitergehen und so sucht man sich den Weg (teilweise nur mehr schwach markiert) hinauf zur Amertaler Scharte. Auf der anderen Seite blickt man hinunter ins Langeggtal. Man folgt nun immer dem Gratverlauf Richtung Großer Landeggkogl (2898m). Dieser kann mit kurzem Zeitaufwand mitgenommen werden. Nun geht es hinunter durch das Geröllfeld. Hier kann man gut Wasser nachfüllen da die Karl-Fürst Hütte kein fließend Wasser hat. In wenigen Minuten jetzt unschwierig zur Hütte.

Am nächsten Tag hinter der Hütte gleich hinauf Richtung Punkt 2863m. Hier eine kurze Kletterstelle (I-II). Weiter am Gratverlauf immer wieder durch wunderschönes Blockgelände. Etwas Vorsicht ist dann beim Weg vom Grat auf den Gletscher gefragt. Hier ist je nach Schneelage ein etwas heiklere Stelle, man quert abgeschliffene Platten, welche mit Schutt bedeckt sind und quert dann ins Schneefeld und wie bei uns über ein kurzes Blankeisfeld hinauf auf den flachen Gletscherboden. (komplette Gletscherausrüstung notwendig) Aus der Granatspitzscharte geht es wiederum über Blockgelände und Platten hinauf auf den Stubacher Sonnblick, teilweise I. Für den Abstieg haben wir uns für den orographisch linken Weg unterhalb des Fürlegpfeilers entschieden.

Von der Rudolfhütte dann mit der Seilbahn zum Enzingerboden, ab hier mit Bus und Bahn zurück nach Mittersill.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Mittersill (www.oebb.at) ab Mittersill fährt ein Bus Richtung Matrei, vorher erkundigen ob man am Nordportal aussteigen kann.

Ab Enzingerboden gibt es einen Busanschluss zur Pinzgaubahn in Uttendorf

Anfahrt

Auf der B168 Mittersiller Bundesstraße bis Mittersill, ab hier weiter auf der Felbertauernstrasse B108 bis zum Nordportal des Tunnels.

Vom Süden über die B 108 über Lienz.

Bei Anreise mit mehreren PKW's empfiehlt es sich vorher einen PKW in Uttendorf oder direkt am Parkplatz Enzingerboden abzustellen.

Parken

Direkt am Nordportal gibt es ausreichend kostenfreie Stellplätze.

Weitere Informationen

Ausrüstung

Vollständige Gletscherausrüstung, Schlafsack und Essen für die Karl-Fürst Hütte

Sicherheitshinweise

Schlüsselstelle vom Grat bei Punkt 2879 auf den Gletscher. Komplette Gletscherausrüstung notwendig. Immer wieder lose Steine am gesamten Weg. Die Markierungen sind bei bereits geringer Schneeauflage teilweise nur mehr schwer zu erkennen, was die Orientierung deutlich anspruchsvoller macht. 

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