| Preisinformation | Anmeldungen unter: ticket@literaturschiff.at |
| Reservierbar | Ja |
| Quelle | TOURDATA |
Lesung LiteraturSchiff - Silvia Pistotnig „Alles mit Eigengewicht“
Luiza Puiu
Die Veranstaltung
Alles mit Eigengewicht - Sind wir jemals gut genug: Ein atemloser Text über Idealbilder und Vergänglichkeit
Mein Körper. Fühle ich mich wohl in meinem Körper? Bin ich zufrieden mit meinem Körper? Kann ich akzeptieren, dass er sich verändert? Kann ich ihn annehmen, wie er ist? Und die Frage aller Fragen: Warum kann ich meinen Körper nicht lieben?
Silvia Pistotnig ist das, was man manchmal ein bisschen neidisch als „fit“ bezeichnet. Ein Tag ohne Workout- Einheit macht sie grantig. Das passt schon, denn ein trainierter Body signalisiert: Ich investiere in mich, ich will gesund sein, ich will Erfolg.
Silvia Pistotnig zweifelt – und hört endlich ganz bewusst auf ihren Körper. Und der fragt kritischer nach als erwartet: Magst du mich eigentlich? Kannst du mich wertschätzen? Wovor läufst du davon? Und hey, feministisch, raunzt er, ist das nicht, was du machst. Das sitzt. Eine Kindheit ohne Sport, ein Körper, den man der Veränderung durch Mutterschaft und Alter entreißen will, das große Hadern mit Schönheitsidealen und der eigenen Sterblichkeit: Silvia Pistotnig enthüllt, wie unbarmherzig wir auf uns selbst schauen – und dass unser Leben Gewicht haben darf.
Silvia Pistotnig, geboren 1977 in Kärnten, lebt und arbeitet in Wien. Sie hat zweimal das Arbeitsstipendium des Bundes, den Literaturpreis des Landes Kärnten und das Projektstipendium des Bundes erhalten. Neben ihren Büchern „Nachricht von Niemand“ (2010) „Tschulie“, (2017), „Teresa hört auf” (2021) und „Die Wirtinnen“ (2023) hat sie in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht.
Weitere Infos: https://www.dasistwasser.com/wasserlaufer-innen/silvia-pistotnig
Die Lesung findet im Rahmen der Vernissage von Sonja Girlinger und Josef Eibl im Kunsthaus Lembach statt.
Kunsthaus Lembach
Im Zuge der Planungen für das Gedenkjahr „400 Jahre Bauernkrieg OÖ“ wurde im Sinne der Leerstandnutzung die Idee geboren, das Haus Falkensteinstraße 10 zum „Kunsthaus“ umzufunktionieren.
Für den Autodidakt Josef Eibl (geboren 1957, lebt in Niederkappel) birgt jedes Bild ein Geheimnis, das unaussprechlich ist und daher ein Bild braucht. Was auf dem Bild zu sehen ist, das ist die Bedeutung, und das ist die Herausforderung für die Sehenden. Für das Projekt „Mut zum Frieden“ malte Josef Eibl die Dörfer von Lembach in sehr reduzierten Formen mit Acrylfarben auf Holzplatten.
Programm Vernissage
Einlass: 18:30 Uhr
Vernissage: 19:00 Uhr
Musik und Lesung LiteraturSchiff: 20:00 Uhr
Weiter Infos: hier
In Kooperation mit der communale oö 2026 und dem Kunsthaus Lembach.
Info
Kontakt
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Falkensteinstraße 10, 4132 Lembach im Mühlkreis, Österreich
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