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Filmforum: Ingeborg Bachmann
Die Veranstaltung
Deutschland, Österreich 2026 | 96 min | OF | Regie und Buch: Regina Schilling | Kamera: Johann Feindt | Schnitt: Carina Mergens | Musik: Anja Plaschg | Mit: Ingeborg Bachmann, Margot Fonteyn, Max Frisch, Günter Grass, Marie Luise Kaschitz, u.a. In einer poetischen Spurensuche lässt Regisseurin Regina Schilling das Publikum am Entstehen von Kunst teilhaben: Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz. Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu den letzten Tagen in Rom. Der Weg ist gezeichnet von ihren komplizierten Beziehungen zu Paul Celan, Hans Werner Henze und Max Frisch und einem unnachgiebigen Ringen um eine eigene, radikale Sprache zwischen öffentlichem Ruhm und existenziellen Krisen. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regina Schilling eine so sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar. (Votiv Kino) Medienpartner: Stadtbücherei Bregenz, Literaturhaus Vorarlberg
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Zwanzigerstraße 3, 3334 Lindau, Österreich
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