Die Komponistin Tamara Miller verwandelt das historische Rabalderhaus in eine lebendige Klanglandschaft zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In ihrer Konzertinstallation "Aqui nacen; poco importa dónde o cómo"verschränken sich Spuren des Kolonialismus mit heutigen Klanglandschaften. Aus Lautsprechern mischen sich Klänge lateinamerikanischer Metropolen, Música criolla und Popsounds, während fünf Musiker:innen (Stimmen, Trompeten, Schlagzeug) dazu im Raum verteilte Klanginseln bespielen. Aufgenommene Schritte und Stimmen des Publikums kehren verändert zurück - das Haus klingt bei jedem Durchgang ein wenig anders.