| Quelle | TOURDATA |
Klemens Renoldner: „Die Wolken von beiden Seiten gesehen“
Otto Saxinger
Die Veranstaltung
Zum Buch: Für eine TV-Dokumentation über Franz Schuberts weltweite Wirkung recherchiert der Wiener Regisseur Felix Tichy einige Wochen in Pariser Archiven. Zeit der Handlung: Frühjahr 2025. Seine Freundin Sophie hat ihn in Paris nach einem bitteren Streit verlassen. Dann aber verlangt ein 22-seitiger Brief aus Brasilien Tichys ganze Aufmerksamkeit. Florian Lothar, Musiker, Hornist, ein Freund aus früheren Jahren, hat sich – so steht es zumindest in dem „in ausladender altmodischer Handschrift“ verfassten Schreiben – in den brasilianischen Urwald geflüchtet und kündigt seinen Suizid an. In dem Brief bittet er Felix, die Rede bei seiner Trauerfeier zu halten. Vor Freunden und Bekannten sollen einige weitverbreitete Irrtümer seiner Lebensgeschichte korrigiert werden. Florians Brief enthält dazu die entsprechenden Instruktionen. Eine schwere Hypothek, denn Felix hat zu vielem entgegengesetzte Erinnerungen. Zudem gibt es keine Nachrichten über Florians tatsächliches Ableben. Ist er vielleicht noch am Leben? Wo hält er sich auf? Wie kann man ihn erreichen? Wer weiß etwas über ihn? Felix schreibt Mails, führt Telefonate, trifft Weggefährten – doch Klarheit ist nicht zu gewinnen.
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