Durch das Thurytal bei Freistadt (barrierefrei)

Quelle: AV-alpenvereinaktiv.com, Autor: Josef Limberger

Die Tour

Wir folgen dem mit einem Mühlensymbol gekennzeichneten Verlauf auf gut befestigten Wegen,die aber einige Steigungen aufweisen. Zughilfe, Elektrorollstuhl oder gut konditionierte Begleitpersonen sindzu empfehlen. Die Mitnahme von Getränken und einer kleinen Jause ist angebracht.

Freistadt und das Thurytal liegen im Zentralmühlviertler Hochland, einer flachkuppigen Berg- und Hügellandschaft mit Seehöhenum die 500 bis 700 Meter. Es ist eine Agrar- und Forstlandschaftmit vielen Kleinwäldern, teilweise unregulierten Bachabschnitten und markanten offenen Tallandschaften. Insgesamt ergibt sich das Bild einer an naturnahen Bereichen verarmten Kulturlandschaft. Grenzertragsböden werden vielerorts aufgegeben und leider allzu oft mit Fichten aufgeforstet. Der Naturschutz hat es sich hier zur Aufgabe gesetzt, unteranderem Felslebensräume, naturnahe Waldflächen und den Bach begleitende Galeriewälder zu erhalten und zu fördern. Reste von Strukturelementen wie Hecken, Feldgehölze, Lesesteinwälle, Obstbaumwiesen und Obstbaumzeilen in der Landschaftsollen gesichert und einer weiteren Zersiedelung der Landschaft soll entgegengewirkt werden.

Autorentipp

Freistadt und das Thurytal liegen im Zentralmühlviertler Hochland, einer flachkuppigen Berg- und Hügellandschaft mit Seehöhen um die 500 bis 700 Meter. Es ist eine Agrar- und Forstlandschaft mit vielen Kleinwäldern, teilweise unregulierten Bachabschnitten und markanten offenen Tallandschaften. Insgesamt ergibt sich das Bild einer an naturnahen Bereichen verarmten Kulturlandschaft. Grenzertragsböden werden vielerorts aufgegeben und leider allzu oft mit Fichten aufgeforstet. Der Naturschutz hat es sich hier zur Aufgabe gesetzt, unter anderem Felslebensräume, naturnahe Waldflächen und den Bach begleitende Galeriewälder zu erhalten und zu fördern. Reste von Strukturelementen wie Hecken, Feldgehölze, Lesesteinwälle, Obstbaumwiesen und Obstbaumzeilen in der Landschaft sollen gesichert und einer weiteren Zersiedelung der Landschaft soll entgegengewirkt werden.

Info

Aufstieg
63 hm
Abstieg
63 hm
Tiefster Punkt 577 m
Höchster Punkt 627 m
Dauer
1:23 h
Strecke
3,5 km

Details

Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeit

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Wegbeschreibung

Start

Kreisverkehr Richtung Sandl/ Gmünd - auf B38, kurz vor der Pizzeria beim Parkplatz Richtung "Freistadt Kaplice"

Ziel

Rundtour - Ende beim Ausgangspunkt

Weg

Der vorerst asphaltierte, leicht ansteigende Weg führt entlang der in diesem Bereich noch regulierten Feldaist, vorbei an Gärten zu unserer Linken. Wir kommen an einer markanten Baumreihe mit großen Bergahorn- und Fichtenbäumen vorbei. Dieser Abschnitt der Feldaist ist nach den verheerenden Hochwässern im Jahr 2002 hart reguliert worden. Den Namen Thurytal hat der Oberlauf der Aist vor etwa 150 Jahren erhalten, und zwar nach dem mächtigen Hammer-Der zweite Herrn Josef Thury, welcher hier insgesamt drei Hammerwerke errichtete. Wir wandern auf unserer Tour bis zum zweiten Thuryhammer, in dem es noch einen Schaubetrieb gibt, und zu den Resten des dritten, von dem nur noch wenig zu sehen ist. Früher wurden in diesen Hämmern Sensen, bäuerliches Handwerkszeug, Nägel, Eisentüren und Tür- und Fensterbeschläge erzeugt. Das Geschlecht der Thury, welches ursprünglich aus dem Waldviertel stammt, brachte es zu hohem Einfluss und zu großen Ehren. So war Josef Thury lange Zeit Bürgermeister von Freistadt und ab 1840 Vertreter der landesfürstlichen Städte bei den Landesständen. Der letzte der Thury brachte es sogar zum „Kammerlieferanten seiner kaiserlichen Hoheit Erzherzog Eugen“. Auf unserem Weg wandern wir zuerst vorbei an einem typischen Wirtschaftswald, welcher zum Großteil mit Fichten bestockt ist. Zu unserer Rechten, etwas unter uns, fließt die Aist, welche an vielen Stellen die Bauten des Menschen für die Nutzung des Wassers erkennen lässt. Stellenweise ist der Weg etwas steinig, aber durchaus gut zu befahren. Am Waldrand fallen uns einzelne Buchen auf. Auch der Wurmfarn, im Volksmund „Mäuseleiter“ genannt, fällt uns hier ins Auge, ebenso der im Sommer stattlich blühende Wald-Gaisbart. Vor allem aber beeindruckt das Plätschern des Wassers, das Rauschen des Windes in den Bäumen und der Gesang der verschiedenen hier vorkommenden Waldvogelarten. Immer wieder entdecken wir unterwegs Nistkästen, die mit Vogelmotiven verziert sind. Eine originelle Idee, die Vogelarten des Gebietes vorzustellen. Nach zirka 900 Metern erreichen wir den zweiten Thuryhammer. Hier ist zu gewissen Zeiten noch eine Schauschmied ein Betrieb. Sehr schön sind die verschiedenen Bereiche eines Mühlenhammers zu sehen. Wenn wir ein Stück über einen flachen Wiesenweg gehen, können wir auch das Mühlenrad entdecken. Hier zahlt es sich aus ein wenig zu verweilen unddieses ganz besondere Ambiente zu genießen. Ein Stück oberhalb des Hammers, vorbei an einem Felsgebilde zu unserer Linken, wandern wir entlang des hier sehr ursprünglich wirkenden Flussbetts mit einigen großen Felsblöcken. Wir haben einen typischen Bach der böhmischen Masse vor uns.

Anreise

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bahn oder Bus von Linz nach Freistadt, von dort mit dem Taxi bis zu unserem Ausgangspunkt (der Bahnhof liegt weit außerhalb von Freistadt).

Anfahrt

Kreisverkehr Richtung Sandl/ Gmünd - auf B38,  kurz vor der Pizzeria beim Parkplatz Richtung "Freistadt Kaplice"

Parken

Beim braunen Schild mit dem Mühlensymbol Richtung "Freistadt - Kaplice" gehts zum Parkplatz.

Weitere Informationen

Touristische Sehenswürdigkeiten:

Stadtpfarrkirche (Katharinenmünster)Rundgang durch die mittelalterliche Brau- und Kulturstadt Freistadt · Folder beim Tourismusbüro gratis erhältlich

Tourismus-Information

Tourismusverband Mühlviertler Kernland, 4240 Freistadt, Hauptplatz 14, Tel:  0 79 42 / 757 00 kernland@oberoesterreich.at www.muehlviertler-kernland.at

Behindertengerechte Infrastruktur:

In der Rathausgasse (hinter dem Rathaus), beim alten Tennisplatz (großer Parkplatz vor dem Scheiblingturm) und am Stifterplatz befinden sich öffentliche Toilettenanlagen

Gastronomie:

Hotel Deim · Gasthof „Zum Goldenen Hirschen“4240 Freistadt, Böhmergasse 8–10˝ 0 79 42 / 722 58-0 goldener.hirsch@hotels-freistadt.at - Eingeschränkt behindertengerecht, Lift im Haus

Café-Pension Hubertus4240 Freistadt, Höllplatz 2˝ 0 79 42 / 723 54 - Eingeschränkt behindertengerecht

Konditorei Lubinger4240 Freistadt, Hauptplatz 10˝ 0 79 42 / 726 86 - Eingeschränkt behindertengerecht

Sicherheitshinweise

für Rollstuhlfahrer: Zughilfe, Elektrorollstuhl oder gut konditionierte Begleitpersonen sind zu empfehlen. Die Mitnahme von Getränken und einer kleinen Jause ist angebracht.

Die Tour ist aktuell nicht auf ihre Befahrbarkeit mit Rollstuhl überprüft. Bis zum Sommer 2018 werden alle Infos dazu aktualisiert.

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